Gastspiel des "Wunderland-Theaters"
Premiere am 3. Dezember 2016
10 Vorstellungen im Theater Wedel
Das Wintermärchen
von William Shakespeare
Da schreibt ein Autor Welthits wie „Hamlet“, „Romeo und Julia“ oder „Macbeth – und was macht er am Ende seiner Karriere? Er schreibt den „Sturm“ und das „Wintermärchen“.
Stücke, an denen sich Literaturwissenschaftler bis heute die Zähne ausbeißen. Was sind sie? Komödie? Nicht wirklich. Tragödie? Auch nicht so ganz. Also was dann? Wir brauchen ja einen Oberbegriff. Romanze? Klingt gut, oder? Naja, zumindest nicht ganz so schlecht, wie die Alternativen. Und wir haben einen Begriff...
Aber was macht das Theater daraus? Die, für die Shakespeare es eigentlich schrieb? Wir haben sie verdrängt. „Kaum gespielt“, lautet die ernüchternde Devise der letzten Stücke des meistgespielten Autors auf deutschen Bühnen. Aber warum eigentlich?
Kaum dringt man etwas weiter in das Stück ein, als eine flüchtige Lektüre in der S-Bahn am Hauptbahnhof freitagabends auf dem Weg Richtung Reeperbahn erlaubt, ahnt man, was Shakespeare erwogen haben mag, sich nach diesen Stücken aus dem Theaterleben zurückzuziehen.
Hier ist alles drinnen. Psychologische Charakterführung, wie sie später erst wieder Ibsen entdeckte. Große Romantik neben den Trieben in all ihren Auswüchsen. Leid und Glück direkt nebeneinander und Figuren, die jedem Schauspieler Futter geben.
Sie haben sich auch schon immer gewundert, warum sich bei Shakespeare Figuren immer verlieben, wenn sie sich nur einmal angesehen haben? Er scheinbar auch, denn in seinen letzten Stücken geht er viel differenzierter vor. Da entsteht die Eifersucht eines Leontes langsam und schleichend; wir Zuschauer sehen all die kleinen Dinge, die den Mann langsam, aber unaufhörlich in den Konflikt steuern.
Darin liegt die wahre Größe dieser Stücke, die so wenig beachtet wurden und werden. Vielleicht mag aber auch die (beizeiten) etwas unwillige Übersetzung Doreothea Tiecks daran ihren Grund haben. Die Romantiker selbst konnten anscheinend wenig mit den letzten Stücken anfangen und behandelten sie etwas stiefmütterlich. Ein Ruf, der ihnen bis heute nachhängt – zu Unrecht!
Mitwirkende:
Leontes, König von Sizilien - Barbara Michaeli
Hermione, seine Gemahlin - Erika Wildgruber
Mamillius, Sohn von Leontes und Hermione - Doris Jankowski
Perdita, Tochter von Leontes und Hermione - Erika Wildgruber
1. Lord - Krista Kniel
2. Lord - Doris Jankowski
Antigonus, vornehmer Sizilianer - Christine Küng
Hofherr - Doris Jankowski
Paulina, Antigonus' Gemahlin - Britta Meiners
Emilia, Kammerfrau der Königin - Christine Küng
Richter - Christine Küng
Kerkermeister - Andrea Speer
Kapitän - Andrea Speer
Polyxenes, König von Böhmen - Andrea Speer
Florizel, sein Sohn - Andrea Speer
Ein alter Schäfer - Britta Meiners
Tölpel, sein Sohn - Christine Küng
Autolycus, ein Spitzbube - Doris Jankowski
Mopsa und Dorcas, Schäferinnen - Barbara Michaeli
Regie: Günter Hagemann
Premiere am 26. November 2016
18 Vorstellungen im Theater Wedel
Da schreibt ein Autor Welthits wie „Hamlet“, „Romeo und Julia“ oder „Macbeth – und was macht er am Ende seiner Karriere? Er schreibt den „Sturm“ und das „Wintermärchen“.
Stücke, an denen sich Literaturwissenschaftler bis heute die Zähne ausbeißen. Was sind sie? Komödie? Nicht wirklich. Tragödie? Auch nicht so ganz. Also was dann? Wir brauchen ja einen Oberbegriff. Romanze? Klingt gut, oder? Naja, zumindest nicht ganz so schlecht, wie die Alternativen. Und wir haben einen Begriff...
Aber was macht das Theater daraus? Die, für die Shakespeare es eigentlich schrieb? Wir haben sie verdrängt. „Kaum gespielt“, lautet die ernüchternde Devise der letzten Stücke des meistgespielten Autors auf deutschen Bühnen. Aber warum eigentlich?
Kaum dringt man etwas weiter in das Stück ein, als eine flüchtige Lektüre in der S-Bahn am Hauptbahnhof freitagabends auf dem Weg Richtung Reeperbahn erlaubt, ahnt man, was Shakespeare erwogen haben mag, sich nach diesen Stücken aus dem Theaterleben zurückzuziehen.
Hier ist alles drinnen. Psychologische Charakterführung, wie sie später erst wieder Ibsen entdeckte. Große Romantik neben den Trieben in all ihren Auswüchsen. Leid und Glück direkt nebeneinander und Figuren, die jedem Schauspieler Futter geben.
Sie haben sich auch schon immer gewundert, warum sich bei Shakespeare Figuren immer verlieben, wenn sie sich nur einmal angesehen haben? Er scheinbar auch, denn in seinen letzten Stücken geht er viel differenzierter vor. Da entsteht die Eifersucht eines Leontes langsam und schleichend; wir Zuschauer sehen all die kleinen Dinge, die den Mann langsam, aber unaufhörlich in den Konflikt steuern.
Darin liegt die wahre Größe dieser Stücke, die so wenig beachtet wurden und werden. Vielleicht mag aber auch die (beizeiten) etwas unwillige Übersetzung Doreothea Tiecks daran ihren Grund haben. Die Romantiker selbst konnten anscheinend wenig mit den letzten Stücken anfangen und behandelten sie etwas stiefmütterlich. Ein Ruf, der ihnen bis heute nachhängt – zu Unrecht!
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Leontes, König von Sizilien - Barbara Michaeli
Hermione, seine Gemahlin - Erika Wildgruber
Mamillius, Sohn von Leontes und Hermione - Doris Jankowski
Perdita, Tochter von Leontes und Hermione - Erika Wildgruber
1. Lord - Krista Kniel
2. Lord - Doris Jankowski
Antigonus, vornehmer Sizilianer - Christine Küng
Hofherr - Doris Jankowski
Paulina, Antigonus' Gemahlin - Britta Meiners
Emilia, Kammerfrau der Königin - Christine Küng
Richter - Christine Küng
Kerkermeister - Andrea Speer
Kapitän - Andrea Speer
Polyxenes, König von Böhmen - Andrea Speer
Florizel, sein Sohn - Andrea Speer
Ein alter Schäfer - Britta Meiners
Tölpel, sein Sohn - Christine Küng
Autolycus, ein Spitzbube - Doris Jankowski
Mopsa und Dorcas, Schäferinnen - Barbara Michaeli
Regie: Günter Hagemann
Premiere am 26. November 2016
18 Vorstellungen im Theater Wedel
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Die Nadel der Kleopatra
von Philipp Moog und Franz Röth
Sophie, junge Schauspielerin ohne Engagement, benötigt Geld, da ihr Freund Marc gerade ein Auto zu Schrott gefahren hat. Über eine Zeitungsannonce lernt sie die ältere, wohlhabende Charlotte kennen, die jemanden sucht, der ihr vorliest. Das erste Treffen wird beinahe zur Katastrophe - zu unterschiedlich scheinen die beiden - doch ein Bild in Charlottes Wohnung, offenbar ein wertvoller Impressionist, bietet eine erste Brücke zueinander. Aber das Gemälde ruft auch Marc und seinen kriminellen Kumpel Jeff auf den Plan.
Mitwirkende:
Sophie, Schauspielschülerin - Davia Krogmann
Marc, ihr Freund - Timo Sauer
Jeff, dessen Kumpel - Jan Krogmann
Charlotte Bergman, Witwe - Barbara Michaeli
Regie: Günter Hagemann
Premiere am 14. November 2015
18 Vorstellungen im Theater Wedel
Sophie, junge Schauspielerin ohne Engagement, benötigt Geld, da ihr Freund Marc gerade ein Auto zu Schrott gefahren hat. Über eine Zeitungsannonce lernt sie die ältere, wohlhabende Charlotte kennen, die jemanden sucht, der ihr vorliest. Das erste Treffen wird beinahe zur Katastrophe - zu unterschiedlich scheinen die beiden - doch ein Bild in Charlottes Wohnung, offenbar ein wertvoller Impressionist, bietet eine erste Brücke zueinander. Aber das Gemälde ruft auch Marc und seinen kriminellen Kumpel Jeff auf den Plan.
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Sophie, Schauspielschülerin - Davia Krogmann
Marc, ihr Freund - Timo Sauer
Jeff, dessen Kumpel - Jan Krogmann
Charlotte Bergman, Witwe - Barbara Michaeli
Regie: Günter Hagemann
Premiere am 14. November 2015
18 Vorstellungen im Theater Wedel
![]() |
| Kritik im Wedel-Schulauer Tageblatt |
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17. Theatertage Wedel
9. bis 11. Oktober 2015
Nathan der Weise
von Gottold Ephraim Lessing
Theater Wedel
Wir üben noch!
von Frank Krupinska
Theater hEXagon
Die Welle
von Reinhold Tritt
Kid Katts vom Theaterclub Kattendorf
Fuust un Haart
von Lutz Hübner,
Plattdeutsch von Ferdinand Müsker
Schleswiger Speeldeel
Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner
von Ingrid Lausund
Uetersener Hagebuttenbühne
Der Biberpelz
Diebskomödie von Gerhart Hauptmann
Teile ins Niederdeutsche übertragen von Günter Hagemann
von Wehrhahn, Amtsvorsteher - Marko Lohmann
Krüger, Rentier - Wolfgang Muschter
Dr. Fleischer - Kai Nerger
Motes - Wolfgang Siegmund
Frau Motes - Doris Jankowski
Frau Wolff, Waschfrau - Erika Wildgruber
Julius Wolff, ihr Mann - Bernd Weber
Leontine, ihre Tochter - Kirsten Cok
Adelheid, ihre Tochter - Ann-Marie Speer
Wulkow, Schiffer - Gerhard Seel
Glasenapp, Amtsschreiber - Wim Remmers
Mitteldorf., Amtsdiener - Michael Reimer
Regie: Günter Hagemann
Premiere am 3. Oktober 2014
23 Vorstellungen im Theater Wedel
Teile ins Niederdeutsche übertragen von Günter Hagemann
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Mitwirkende:von Wehrhahn, Amtsvorsteher - Marko Lohmann
Krüger, Rentier - Wolfgang Muschter
Dr. Fleischer - Kai Nerger
Motes - Wolfgang Siegmund
Frau Motes - Doris Jankowski
Frau Wolff, Waschfrau - Erika Wildgruber
Julius Wolff, ihr Mann - Bernd Weber
Leontine, ihre Tochter - Kirsten Cok
Adelheid, ihre Tochter - Ann-Marie Speer
Wulkow, Schiffer - Gerhard Seel
Glasenapp, Amtsschreiber - Wim Remmers
Mitteldorf., Amtsdiener - Michael Reimer
Regie: Günter Hagemann
Premiere am 3. Oktober 2014
23 Vorstellungen im Theater Wedel
![]() |
| Kritik im Wedel-Schulauer Tageblatt |
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Feindliche Eroberung
Komödie von Uwe Job
Uraufführung
Billa und Ben freuen sich auf das Leben zu zweit, nachdem ihr Sohn ausgezogen ist. Aber daraus wird so schnell nichts, denn Bens Eltern stehen plötzlich vor der Tür. Vater Walter hat Alzheimer und Mutter Gisela fordert die versprochene Hilfe ein. Als die Alten die Wohnung umräumen, kommt es zum Streit. Gisela entschwindet auf eine Deutschlandreise, Walter bleibt apathisch bei den Kindern zurück. Erst das Zusammentreffen mit Billas Mutter Christel weckt seine Lebensgeister erneut. Als Gisela zurückkehrt, findet sie einen völlig verwandelten Mann vor, der offenbar auf Freiersfüßen wandelt. Gisela handelt ...
Eine Komödie, in der sich jeder selbst wiedererkennen kann (oder die eigenen Eltern oder Kinder). Ein Stück, bei dem sich wirklich einmal sagen lässt: aus dem wahren Leben gegriffen.
Billa, eine Frau um die 50 - Eva Stahl
Ben, Billas Mann, etwa in ihrem Alter - Hans Kall
Jonas, ihr gemeinsamer Sohn, Anfang zwanzig - Malte Gauger
Walter, Bens Vater, Mitte siebzig - Gerhard Seel
Gisela, Bens Mutter, Anfang siebzig - Angelika Reimer
Christel, Billas Mutter, ebenfalls um die siebzig - Krista Kniel
Regie: Günter Hagemann
Premiere am 2. Februar 2013
39 Vorstellungen im Theater Wedel
Uraufführung
Billa und Ben freuen sich auf das Leben zu zweit, nachdem ihr Sohn ausgezogen ist. Aber daraus wird so schnell nichts, denn Bens Eltern stehen plötzlich vor der Tür. Vater Walter hat Alzheimer und Mutter Gisela fordert die versprochene Hilfe ein. Als die Alten die Wohnung umräumen, kommt es zum Streit. Gisela entschwindet auf eine Deutschlandreise, Walter bleibt apathisch bei den Kindern zurück. Erst das Zusammentreffen mit Billas Mutter Christel weckt seine Lebensgeister erneut. Als Gisela zurückkehrt, findet sie einen völlig verwandelten Mann vor, der offenbar auf Freiersfüßen wandelt. Gisela handelt ...
Eine Komödie, in der sich jeder selbst wiedererkennen kann (oder die eigenen Eltern oder Kinder). Ein Stück, bei dem sich wirklich einmal sagen lässt: aus dem wahren Leben gegriffen.
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Mitwirkende: Billa, eine Frau um die 50 - Eva Stahl
Ben, Billas Mann, etwa in ihrem Alter - Hans Kall
Jonas, ihr gemeinsamer Sohn, Anfang zwanzig - Malte Gauger
Walter, Bens Vater, Mitte siebzig - Gerhard Seel
Gisela, Bens Mutter, Anfang siebzig - Angelika Reimer
Christel, Billas Mutter, ebenfalls um die siebzig - Krista Kniel
Regie: Günter Hagemann
Premiere am 2. Februar 2013
39 Vorstellungen im Theater Wedel
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